Heute gibt es Tipps und Tricks zum Beschreiben von Personen in Geschichten.

1. Nicht zu sehr ins Detail gehen! Manches sollte nur in der Fantasie des Lesers bestehen. Es ist nicht sinnvoll, Personen bis ins kleinste Detail zu beschreiben. Für den Leser wird es dann schwer, sich die Person vorzustellen und der Ausdruck ist meist dann auch nicht mehr so gut. Besser ist es, am Anfang vielleicht Haarfarbe, Augenfarbe und Größe beschreiben und dann an passender Stelle kleine Details erwähnen, wie z.B. eine graue Strähne oder Ohrringe.

2. Keine Steckbriefe! Schreibt keine (seitenlangen) Steckbriefe, die einer polizeilichen Suchanzeige ähneln. Das langweilt den Leser sehr schnell und das ist ja wohl nicht der Sinn einer Geschichte.

3. Vergleiche und Spitznamen! Diese können die Beschreibung ebenfalls auflockern. Vergleiche mit bekannten Persönlichkeiten wie Schauspielern oder Sängern sind oft lustig und machen die Beschreibung anschaulicher. Spitznamen sind für Personen auch gut. Wenn jemand den Spitznamen “Bär” hat, ist natürlich klar, dass es eine dementsprechende Statur hat.

4. Wie wichtig ist das Aussehen des Protagonisten überhaupt? Vor allem in Kurzgeschichten ist das Aussehen manchmal gar nicht so wichtig. Denkt darüber nach, wessen Aussehen am wichtigsten ist. Von den anderen Personen müsst ihr das Aussehen nicht so sehr beschreiben.

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